Wissenswertes zur Kirchenentwicklung 2030: Die neuen Gemeindeteams im Kinzigtal
19.02.2025 |
Die Gemeindeteams sind sehr bewährte Gremien in unseren Gemeinden. In Zukunft werden sie noch wichtiger werden.
Aufgabe des Gemeindeteams wird sein, darauf zu achten, dass Kirche vor Ort lebendig sein kann. Gemeinsam mit Mitgliedern des Seelsorgeteams und anderen Ehrenamtlichen in der Gemeinde kümmert sich das Gemeindeteam darum, dass die Grunddienste der Kirche im Rahmen des Möglichen verwirklicht werden:: Verkündigung des Glaubens, Feier der Gottesdienste, Dienst für die Menschen sowie Bildung von Gemeinschaften.
Gründung
Der Pfarreirat definiert, was gemäß dem Pfarreigesetz eine Gemeinde ist. Diese können räumlich beschrieben werden (z.B. ein Dorf, ein oder mehrere Stadtteile) oder als eine Personengruppe (z.B. Hochschulgemeinde) definiert werden. Ob das Gemeindeteam gewählt oder vom Pfarreirat berufen wird, entscheidet die Gemeindeversammlung. Diese umfasst alle, die regelmäßig dort am Gemeindeleben teilnehmen, bei räumlich beschriebenen Gemeinden zudem alle, die katholisch sind und dort wohnen.
Arbeitsweise
Für die Arbeit im Gemeindeteam stellt der Pfarreirat Finanzmittel im Haushaltsplan zur Verfügung. Es gibt im Seelsorgeteam auch eine hauptberufliche Ansprechperson. Das Team kann weitere Personen hinzuziehen, muss aber mindestens aus drei Personen bestehen. Die Arbeitsweise organisiert das Team für sich, etwa wer die Verantwortung für die Treffen übernimmt, sich um Absprachen und Vernetzungen kümmert oder die zugewiesenen finanziellen Mittel verwaltet.
Kommunikation
Die Kommunikationswege müssen verbindlich festgelegt sein, damit das Team vor Ort genauso wie der Pfarreirat, der Pfarrer oder andere wissen, wie jemand zu welchem Thema erreicht werden kann.
Subsidiarität
Subsidiarität bedeutet, dass die pastorale Arbeit in der Pfarrei von den Gemeinden her aufgebaut wird. Alles, was vor Ort geregelt werden kann, soll zunächst dort geregelt werden. Erst wenn es die eigenen Möglichkeiten übersteigt, hilft, unterstützt oder übernimmt die größere Einheit, z.B. die Pfarrei oder die Erzdiözese.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.kirchenentwicklung2030.de
Hilfe für Betroffene von sexueller Gewalt
Der Erzdiözese Freiburg ist es ein zentrales Anliegen, sexualisierte Gewalt aufzuarbeiten, weitere Übergriffe zu verhindern und in diesem Zusammenhang Hilfe zu leisten.
Aktuelle Informationen und Hilfsangebote finden Sie hier: www.ebfr.de/gegenmissbrauch.
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