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Fertigstellung der Chorraum-Renovierung und Einweihung des Altarraumes in der Kirche St. Gallus

14.12.2017 | Informationstext und Grußwort von Pfr. Gerner

Liebe Gemeinde!

Wie bei jedem Wohnhaus, so müssen auch in unseren Kirchen immer wieder Dinge erneuert, modernisiert und Sicherheit geschaffen werden. Nun stand in der Pfarrkirche St. Gallus in Oberharmersbach eine solche Modernisierung an. Bereits in der jüngsten Vergangenheit wurde der Glockenturm erfolgreich saniert. Nach und nach kamen verschiedene Momente zusammen, so dass es dieses Jahr nun zu einer großen Baumaßnahme kam:

Die Erneuerung der deutlich in die Jahre gekommenen Heizung, die bereits immer mal wieder ihren Dienst versagt hatte, stand an. So entschied man sich, die Heizungsanlage zu erneuern und die kirchlichen Gebäude an die Nahwärme-Versorgung anzuschließen.

Dringender Handlungsbedarf bestand ebenfalls bei der Elektroinstallation, da es bereits vor einigen Jahren (2011) durch eine defekte Lampe zu einem Brand in der Kirche gekommen war. Diese musste daher zwingend komplett erneuert werden.

Ausgehend von diesen konkreten Erfordernissen wurde in diesem Zusammenhang die Frage der Chorraumumgestaltung wieder neu aufgegriffen. Die ersten Überlegungen dazu sind schon vor vielen Jahren entstanden - Ideen, den Chorraum umzugestalten, um den Aufarbeitungsprozess der Geschehnisse der Vergangenheit zu unterstützen.

Die Gespräche mit dem Ordinariat waren aus nicht nachvollziehbaren Gründen zum Stillstand und die Planungen für die Baumaßnahme sind zum Ruhen gekommen.

Wenige Monate nach meinem Dienstantritt (November 2014) in der Seelsorgeeinheit Zell a. H. konnte ich mit Erzbischof Stephan Burger und seinem Referenten Herrn Thomas Gedemer ein wegweisendes Gespräch in Freiburg führen. Erzbischof Stephan Burger griff damit den bis dahin zum Erliegen gekommenen Gesprächsfaden wieder auf. Ihm war es ein Anliegen, das Vorhaben und den Beschluss der Gremien, welcher in der Vergangenheit gefasst worden war, zu unterstützen, damit dieser nun wirklich umgesetzt werden kann. So begannen wir das Gesamtpaket zu schnüren.

Mit Umsicht und Weitsicht ist das Gemeindeteam Oberharmersbach zusammen mit Frau Judith Müller und mir an die Fragestellung herangegangen: was ist eine geeignete Lösung im Hinblick auf die Vergangenheit und Zugleich auch auf die Zukunft hin?

Dabei war es wichtig, die Bemalung der Chorwand zu erhalten, das Retabel im Chorraum zu belassen und zugleich den Raum funktional und sinnvoll, mit Blick auf Zukunft zu gestalten.

Das Gemeindeteam hat mit Frau Müller und mir die einzelnen Schritte gemeinsam überlegt. Das Suchen nach Lösungen war geprägt von echtem Geist des Miteinanders.

Es war für mich eine sehr bewegende Zeit, denn ein solches Bauprojekt nach nur wenigen Monaten meines Dienstantrittes in Angriff zu nehmen, war schon sehr gewagt. Aber im Gremium gab es sehr schnell Konsens über die Vorgehensweise. Bei der Ausschreibung des Künstlerwettbewerbes fanden wir gemeinsam die Lösung, so wie wir sie jetzt vor Ort sehen. Es war ein sehr konstruktives Miteinander.

Auch der Künstler, Herr Alois Landmann, hat sich auf die Vorstellungen und Wünsche von uns eingelassen. Darüber sind ich und alle Beteiligten sehr froh und dankbar. Wir wurden auch durch das Erzbischöfliche Bauamt, Herrn Michael Wieseler und durch unsere Verwaltungsbeauftragte Frau Gertrud Wangler gut begleitet und entsprechend unterstützt.

Ziel war es, die Kirche während der Baumaßnahmen möglichst geöffnet zu lassen. Nur wenige Wochen war die Kirche ganz für Gottesdienste geschlossen.

Sehr viele fleißige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben es ermöglicht, dass wir immer wieder in die Kirche konnten. Es gab ganz viel Engagement, kleinere und größere Dienste, sichtbar oder auch ganz im Verborgenen.

Das Gemeindeteam hat Enormes geleistet und auch immer wieder hat es weitere Unterstützung gesucht und gefunden.

Allen, die auf irgendeine Art und Weise dazu beigetragen haben, möchte ich bereits an dieser Stelle auch im Namen von Frau Judith Müller, Vergelt’s Gott und aufrichtiges Dankeschön sagen.

Nun ist es soweit, dass wir den neuen Altarraum einweihen dürfen.

Wir freuen uns, dass Herr Weihbischof Dr. Michael Gerber den Altar weihen, Ambo und Tabernakel segnen wird. Das ist für die Gemeinde St. Gallus, wie auch für uns als Seelsorgeeinheit ein großer Festtag.

Die Gremien der Gemeinde wollten möglichst zügig einen Weihetermin erhalten. Bei den vollen Kalendern unserer Bischöfe war dies kein leichtes Unterfangen. Lediglich bei Herrn Weihbischof Dr. Gerber zeigte sich kurzfristig eine mögliche Option auf. Auch wenn der Termin vor Weihnachten für alle Beteiligten nicht ganz optimal ist, ist die Freude groß, dass wir an Weihnachten uns am vollen Glanz der schönen Kirche erfreuen können.

Unser Erzbischof Stephan Burger bedauert es ausgesprochen, dass er den Chorraum aus rein terminlichen Gründen nicht selbst einweihen kann. Ich habe ihn daher für kommendes Jahr zum Patrozinium eingeladen. Der Erzbischof hat hierfür bereits seine Zusage erteilt. So dürfen wir uns bereits heute auf ein weiteres besonderes Fest im kommenden Jahr freuen.

 

Ganz herzlich möchte ich Sie im Namen des Seelsorgeteams, des Gemeindeteams Oberharmersbach und des Pfarrgemeinderates zur Feier der Altarweihe in die Kirche St. Gallus nach Oberharmersbach und zum anschließenden Empfang im Pfarrheim einladen.

Ihr Pfr. Bonaventura Gerner

 
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