Grüße aus dem Minoriten-Kloster zu Maria Himmelfahrt
14.08.2024 |
Einjähriges der Franziskaner-Minoriten in Zell
Dieses Marienfest ist eine Erinnerung an die unantastbare Würde eines jeden Menschen. Gott will nicht umsonst und ausgerechnet mit uns die ganze Ewigkeit verbringen. Er weiß, wen er sich in uns Menschen ausgedacht hat. Wir sind sein Abbild und mehr noch: seine würdevollen Kinder. Gott will uns himmelreif machen, indem er uns mit dem Band der Liebe ohne Zwang und Druck nach und nach zu sich zieht. Genießen Sie diesen Tag, an dem Maria in den Himmel aufgenommen wurde. Sie haben es verdient!
Liebe Freunde! Wir feiern den ersten Geburtstag! Ja, wir Franziskaner-Minoriten sind schon seit einem Jahr hier im ehemaligen Kapuzinerkloster in Zell am Harmersbach. Vor einem Jahr wurden wir an Maria Himmelfahrt offiziell eingeführt und feierlich aufgenommen. Es war wirklich ein schönes Erlebnis. Sehr berührend war das gesungene Segensgebet über uns beiden. Diesen Segen spüren wir immer wieder.
Dieses vergangene Jahr lässt uns zurückblicken. Was ist uns gelungen? Haben wir den Menschen hier wirklich etwas anzubieten? Ist der Ort für Franziskaner-Minoriten gut und lässt uns entwickeln?
P. Irenäus ist seit fast 30 und ich seit 20 Jahren in Deutschland. Wir waren vor allem in der Pfarreiseelsorge stark involviert. Auch ordensintern hatten wir verschiede Ämter und Funktionen inne. P. Irenäus und ich wollten etwas Anderes, Neues, das nicht direkt mit der Arbeit in der Pfarrei verbunden wäre. Und es hat sich ergeben, dass wir beide aus verschiedenen Klöstern unserer Provinz zusammenkamen, um hier in Zell unser Kloster zu öffnen. Wir freuen uns und es tut uns gut, hier diese neue bzw. andere Aufgabe zu übernehmen. Unser Schwerpunkt liegt nämlich nun in der Wallfahrtsseelsorge. Vor dieser Aufgabe haben wir keine Angst aber wir haben davor Respekt. Vor allem war und bleibt es eine kleine Herausforderung zu zweit die vielen Kapuziner mit ihrer langen Tradition hier vor Ort zu „ersetzen“. Obwohl wir die gleiche franziskanische Familie sind, wollten wir nie eine „Kopie“ der Kapuziner oder eine „Notlösung“ für diesen Ort sein. Wir sind unseren Vorgängern dankbar für ihre langjährige Arbeit und das Zusammenleben mit den Menschen vor Ort, weil es uns Ordensleuten einen guten Start ermöglicht und eine gute Grundlage gelegt hat. Wir wollen das wertvolle Alte weiterpflegen und das Neue wagen. Wir lassen uns auch bewusst Zeit, um klug unterscheiden zu können, was für diesen Ort, für Sie und für uns gut sein könnte. Auch in dieser Phase der Umstrukturierung der (Neu)Pfarrei und des zukünftigen Umbaus des Klosters und der Pfarreiverwaltung müssen wir uns erst zurechtfinden.
Im letzten Jahr haben wir einige Angebote eingeführt. Die regelmäßigen Gottesdienste in der Wallfahrtskirche sind konstant besucht. Es freut uns, dass unseretwegen die Zahl der Besucher und Besucherinnen nicht sinkt und Sie unsere (langen) Predigten aushalten Die geregelten Beichtzeiten bringen uns auch zum Staunen, dass so viele Menschen nach der Barmherzigkeit Gottes und nach einem offenen Ohr suchen, freut uns sehr. Im Advent gab es Besinnungsstunden, die uns auf Weihnachten einstimmen sollten, damit wir uns in diesen ganzen Vorbereitungen nicht verlieren. Die Bibelbetrachtungen (Lectio Divina) waren und sind auch eine gute Möglichkeit, sich durch das Wort Gottes ansprechen zu lassen und sich mit ihm auseinanderzusetzen, wenn schwierige Themen in der Bibel und im Alltag vorkommen. In der Fastenzeit konnten wir den Kreuzweg gehen und vor allem ihn gemeinsam gestalten. Wir haben hier das Traditionelle mit dem Modernen verbunden. Und es kam gut an. Überall, wo wir „liturgisch“ unterwegs waren, versuchten wir eine „normale“, zugängliche, lebendige Predigt zu halten. Wir wollten dabei ehrlich und vor allem authentisch sein. Wir hatten dabei ein gutes Gefühl, weil die Gläubigen nicht eingeschlafen oder weglaufen sind. Das ist schon mal was. Falls unsere Ansprachen zu lange oder zu langweilig sind, entspannen Sie sich und schlafen Sie ruhig ein, oder geben Sie uns einfach ein Zeichen. Wir werden meistens darauf zu Ihren Gunsten reagieren und schneller zu Ende gehen. Je nach dem, wie wir drauf sind und ob wir es merken
In diesem Jahr haben wir neue Bräuche und Traditionen kennengelernt. Nicht alles ist für uns einfach und leicht, aber vieles wissen wir zu schätzen. Nach einigen Jahren in verschiedenen Klöstern im Ruhgebiet ist das Leben (und die Sprache!) hier ein wenig… anders. Das ist aber unser Charisma, dass wir in verschieden Ländern, Bistümern, Sprachen und Traditionen leben dürfen. Somit bringen wir auch vielfältige Erfahrungen mit. Wir sind generell offen aber auch erwartungsvoll.
Dass die Liebe durch den Magen geht, können wir hier immer wieder erfahren. Sie beschenken uns mit den Früchten der Erde, der Wälder und Felder, was uns unheimlich guttut. Es wird nichts mit Abnehmen Auch Ihre Unterstützung unserer Missionsprojekte ist enorm und sehr berührend! Wir sehen das als eine Bestätigung unserer Arbeit und unseres Dienstes hier am Wallfahrtsort und in der Seelsorgeeinheit. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit uns gegenüber. Vergelt‘s Gott! Wir beten täglich für unsere Wohltäter und Wohltäterinnen (beim Morgen- und Abendgebet). Auch unsere Mitbrüder in der Mission denken an Sie in ihren Gebeten.
Wir hoffen, dass wir an der Wallfahrtskirche ein gewisses geistliches Zentrum aufbauen können. Das braucht sicherlich Kraft, Zeit und viele gute Herzen. Zurzeit wissen wir nicht, wann der nächste Mitbruder zu uns zustößt. Das wäre bestimmt für uns eine Bereicherung. Wir leben nämlich gerne in einer großen Gemeinschaft und drei Personen ist das Minimum, um ein Ordensleben zu führen. Beten Sie bitte mit und für uns um eine gute Gemeinschaft der Franziskaner-Minoriten in Zell. Der erste Geburtstag ist bald vorbei. Wir hoffen, dass unsere Präsenz hier vor Ort sich weiter gut entfalten kann. Maria zu den Ketten möge uns alle befreien, beschützen und begleiten!
Mit dem franziskanischen pace e bene, Frieden und alles Gute, grüße ich Sie herzlich!
Ein Jahr ist es jetzt her, seit die beiden Franziskaner-Minoriten-Patres P. Christoph und P. Irenäus in Zell feierlich begrüßt wurden. Pater Christoph wendet sich mit einem Grußwort anl. Maria Himmelfahrt und des Jahrestages an die Bevölkerung.
GRUß AUS DEM KLOSTER
MARIA AUFGENOMMEN IN DEN HIMMEL! WEIL GOTT ES KANN!
MARIA AUFGENOMMEN IN DEN HIMMEL! WEIL GOTT ES KANN!
Dieses Marienfest ist eine Erinnerung an die unantastbare Würde eines jeden Menschen. Gott will nicht umsonst und ausgerechnet mit uns die ganze Ewigkeit verbringen. Er weiß, wen er sich in uns Menschen ausgedacht hat. Wir sind sein Abbild und mehr noch: seine würdevollen Kinder. Gott will uns himmelreif machen, indem er uns mit dem Band der Liebe ohne Zwang und Druck nach und nach zu sich zieht. Genießen Sie diesen Tag, an dem Maria in den Himmel aufgenommen wurde. Sie haben es verdient!
Liebe Freunde! Wir feiern den ersten Geburtstag! Ja, wir Franziskaner-Minoriten sind schon seit einem Jahr hier im ehemaligen Kapuzinerkloster in Zell am Harmersbach. Vor einem Jahr wurden wir an Maria Himmelfahrt offiziell eingeführt und feierlich aufgenommen. Es war wirklich ein schönes Erlebnis. Sehr berührend war das gesungene Segensgebet über uns beiden. Diesen Segen spüren wir immer wieder.
Dieses vergangene Jahr lässt uns zurückblicken. Was ist uns gelungen? Haben wir den Menschen hier wirklich etwas anzubieten? Ist der Ort für Franziskaner-Minoriten gut und lässt uns entwickeln?
P. Irenäus ist seit fast 30 und ich seit 20 Jahren in Deutschland. Wir waren vor allem in der Pfarreiseelsorge stark involviert. Auch ordensintern hatten wir verschiede Ämter und Funktionen inne. P. Irenäus und ich wollten etwas Anderes, Neues, das nicht direkt mit der Arbeit in der Pfarrei verbunden wäre. Und es hat sich ergeben, dass wir beide aus verschiedenen Klöstern unserer Provinz zusammenkamen, um hier in Zell unser Kloster zu öffnen. Wir freuen uns und es tut uns gut, hier diese neue bzw. andere Aufgabe zu übernehmen. Unser Schwerpunkt liegt nämlich nun in der Wallfahrtsseelsorge. Vor dieser Aufgabe haben wir keine Angst aber wir haben davor Respekt. Vor allem war und bleibt es eine kleine Herausforderung zu zweit die vielen Kapuziner mit ihrer langen Tradition hier vor Ort zu „ersetzen“. Obwohl wir die gleiche franziskanische Familie sind, wollten wir nie eine „Kopie“ der Kapuziner oder eine „Notlösung“ für diesen Ort sein. Wir sind unseren Vorgängern dankbar für ihre langjährige Arbeit und das Zusammenleben mit den Menschen vor Ort, weil es uns Ordensleuten einen guten Start ermöglicht und eine gute Grundlage gelegt hat. Wir wollen das wertvolle Alte weiterpflegen und das Neue wagen. Wir lassen uns auch bewusst Zeit, um klug unterscheiden zu können, was für diesen Ort, für Sie und für uns gut sein könnte. Auch in dieser Phase der Umstrukturierung der (Neu)Pfarrei und des zukünftigen Umbaus des Klosters und der Pfarreiverwaltung müssen wir uns erst zurechtfinden.
Im letzten Jahr haben wir einige Angebote eingeführt. Die regelmäßigen Gottesdienste in der Wallfahrtskirche sind konstant besucht. Es freut uns, dass unseretwegen die Zahl der Besucher und Besucherinnen nicht sinkt und Sie unsere (langen) Predigten aushalten Die geregelten Beichtzeiten bringen uns auch zum Staunen, dass so viele Menschen nach der Barmherzigkeit Gottes und nach einem offenen Ohr suchen, freut uns sehr. Im Advent gab es Besinnungsstunden, die uns auf Weihnachten einstimmen sollten, damit wir uns in diesen ganzen Vorbereitungen nicht verlieren. Die Bibelbetrachtungen (Lectio Divina) waren und sind auch eine gute Möglichkeit, sich durch das Wort Gottes ansprechen zu lassen und sich mit ihm auseinanderzusetzen, wenn schwierige Themen in der Bibel und im Alltag vorkommen. In der Fastenzeit konnten wir den Kreuzweg gehen und vor allem ihn gemeinsam gestalten. Wir haben hier das Traditionelle mit dem Modernen verbunden. Und es kam gut an. Überall, wo wir „liturgisch“ unterwegs waren, versuchten wir eine „normale“, zugängliche, lebendige Predigt zu halten. Wir wollten dabei ehrlich und vor allem authentisch sein. Wir hatten dabei ein gutes Gefühl, weil die Gläubigen nicht eingeschlafen oder weglaufen sind. Das ist schon mal was. Falls unsere Ansprachen zu lange oder zu langweilig sind, entspannen Sie sich und schlafen Sie ruhig ein, oder geben Sie uns einfach ein Zeichen. Wir werden meistens darauf zu Ihren Gunsten reagieren und schneller zu Ende gehen. Je nach dem, wie wir drauf sind und ob wir es merken
In diesem Jahr haben wir neue Bräuche und Traditionen kennengelernt. Nicht alles ist für uns einfach und leicht, aber vieles wissen wir zu schätzen. Nach einigen Jahren in verschiedenen Klöstern im Ruhgebiet ist das Leben (und die Sprache!) hier ein wenig… anders. Das ist aber unser Charisma, dass wir in verschieden Ländern, Bistümern, Sprachen und Traditionen leben dürfen. Somit bringen wir auch vielfältige Erfahrungen mit. Wir sind generell offen aber auch erwartungsvoll.
Dass die Liebe durch den Magen geht, können wir hier immer wieder erfahren. Sie beschenken uns mit den Früchten der Erde, der Wälder und Felder, was uns unheimlich guttut. Es wird nichts mit Abnehmen Auch Ihre Unterstützung unserer Missionsprojekte ist enorm und sehr berührend! Wir sehen das als eine Bestätigung unserer Arbeit und unseres Dienstes hier am Wallfahrtsort und in der Seelsorgeeinheit. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit uns gegenüber. Vergelt‘s Gott! Wir beten täglich für unsere Wohltäter und Wohltäterinnen (beim Morgen- und Abendgebet). Auch unsere Mitbrüder in der Mission denken an Sie in ihren Gebeten.
Wir hoffen, dass wir an der Wallfahrtskirche ein gewisses geistliches Zentrum aufbauen können. Das braucht sicherlich Kraft, Zeit und viele gute Herzen. Zurzeit wissen wir nicht, wann der nächste Mitbruder zu uns zustößt. Das wäre bestimmt für uns eine Bereicherung. Wir leben nämlich gerne in einer großen Gemeinschaft und drei Personen ist das Minimum, um ein Ordensleben zu führen. Beten Sie bitte mit und für uns um eine gute Gemeinschaft der Franziskaner-Minoriten in Zell. Der erste Geburtstag ist bald vorbei. Wir hoffen, dass unsere Präsenz hier vor Ort sich weiter gut entfalten kann. Maria zu den Ketten möge uns alle befreien, beschützen und begleiten!
Mit dem franziskanischen pace e bene, Frieden und alles Gute, grüße ich Sie herzlich!
Ihr Pater Christoph Robak
im August 2024
im August 2024
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Aktuelle Informationen und Hilfsangebote finden Sie hier: www.ebfr.de/gegenmissbrauch.
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